The Hostel

Quartier – the hostel in Potsdam

Our hostel


What we offer in the Quartier – Potsdam Hostel?
Rooms are available in several categories. There are private rooms in the category comfort and simple – for 1, 2, 3 and 4 persons and there are family rooms 3 to 6 people. There is also a 4 bed room MIX unisex specifically for backpackers and a 4 bed room exclusively for ladies, each equipped with a lockable wardrobe (4-legged), night cabinet, light at the bed.
For these rooms, toilets, showers and showers are centrally accessible from the hallway in two floor baths for ladies and gentlemen. Two comfort rooms have their own bathroom with shower, WC, small kitchenette, air conditioning with heating / cooling and SAT TV.
All logis services are incl. Bed linen and towels –Breakfast extra

Info hostels


Hostels have established themselves internationally for accommodations that are especially aimed at low budget tourists. They offer sleeping places in mixed or ladies room, but also in other categories. The simple accommodation in multi-bed rooms, so-called dorms or simply equipped private rooms, makes it possible to offer low prices in the centers of the cities and tourist centers. The facilities such as kitchen and bathrooms are mostly shared.
Our features are: private room, breakfast, lighting at the bed, safe, room key for every roomkeeper, included bed linen and towels, internet access, public PC, WiFi, air conditioning, family friendly rooms and much more. A 24-hour front desk is not available in small houses, not even with us. But unlike the youth hostels, no membership is required to stay in a hostel. While youth hostels (DJH) see particularly youthful group travelers as a target group, hostels also welcome individual travelers of all age groups. There are no rest periods, no age restrictions.

Info equipment

Lounge / TV room

  • Café / bar self-service machines
  • Rent a bicycle in the hostel
  • Garden use with BBC
  • Luggage storage free of charge
  • Bed linen and towel included
  • Community kitchen fully equipped
  • Hostel breakfast from 4 euros
  • Free WiFi / WLAN
  • PC in the lobby
  • Non-smoking rooms / non-smoking rooms
  • Lockable lockers in the 4 bed rooms
  • Laundry service fee
  • Bicycle repair room
  • Outdoor Bikeport (indoor place limited)
  • Private bath available on request
  • Beverage machine with beer, coke and water

Info location


Bornstedt is a borough of Potsdam, Germany. Located north of Sanssouci Park and the Orangery Palace, it is known for the Bornstedt Crown Estate, former residence of Princess Royal Victoria, and the Bornstedt Cemetery with numerous tombs of famous personages. Of particular importance, however, is the Bornstedter Friedhof. “Who dies in Sanssouci is buried in Bornstedt”. The gallery of inscriptions in the cemetery reads like a book of German history.

Sanssouci Parkeintritt ist ein No-Go

IGA-Chef Christoph Schmidt: “Touristen könnten drei bis vier Euro für Sanssouci zahlen”

titelt die PNN  am 13.04. und wäre es nicht schon der 13. April, würde man meinen es sei der Erste…

Luftbild Potsdam Sanssouciblick
Luftbild Potsdam Park Sanssouci

Ich halte es für überhaupt nicht gerechtfertigt, dass Touristen keinen einzigen Euro Eintritt bezahlen. Ich bin mir sicher, niemand unter den Touristen würde sich beschweren, wenn er drei oder vier Euro Eintritt für Sanssouci bezahlen müsste.

meint Schmidt, der in Berlin die IGA plante aufbaute und “immerhin” schon 10 Jahre in Potsdam wohnt.  Schmidt vergisst dabei nur, dass der berühmte Park Sanssouci, der jedem Touristen als das Preußische Versailles verkauft wird, seit seiner Entstehung um 1750 für alle Bürger frei zugänglich war und wie die Potsdamer mehrheitlich meinen auch bleiben soll. Und wenn wir schon bei Versailles sind, kann es nicht schaden mal einen Blick dorthin zu lenken um zu gucken, was denn die Franzosen so machen und da lesen wir:

Der Zugang zum Versailles Park ist für Fußgänger frei, aber es gibt eine Gebühr für Fahrzeuge: € 3 für ein Motorrad, € 6 für ein Auto, € 30 für einen Bus (mit 12 Sitzplätzen oder mehr). Der Zugang zu den Gärten ist kostenlos, außer an den Tagen der Musicalbrunnen Show und Musical Gardens. Von November bis März ist der Zugang zu den Gärten jeden Tag frei.  Von April bis Oktober gibt es eine Eintrittsgebühr für die Gärten an den Tagen der Musicalbrunnen Show und Musical Gardens (Dienstags, Freitags, Samstags und Sonntags und an einigen zusätzlichen Terminen (vor allem an Feiertagen).
Quelle

Ich denke, Herr Schmidt und alle Gleichgesinnten, sollten einfach mal über den Tellerrand schauen und den Park Sanssouci als unser Versailles ansehen. Zudem ist der Park Sanssouci auch ein Stück Potsdam, dass mehrere Stadtteile verbindet und nicht mit einem Eintritt trennen sollte.

Natürlich würden die Touristen locker die paar Euro zahlen aber die Dummen sind in jedem Fall die Potsdamer.

Wenn der Park Sanssouci zusätzliches Geld benötigt und das bestreitet auch niemand, dann muss man sich Quellen erschließen. Warum denn nicht eine Fotoerlaubnis für 5 Euro, warum nicht Eintrittspreishöhungen bei den Schlössern, warum nicht höhere Gebühren auf den teuer gebauten Parkplätzen, warum keine Sanssouci Tombola?

Setzen Sie Ihre Kraft und Einfluss besser ein, damit intelligente Lösungen jenseits eines Eintrittsgeldes zur Finanzierung für den Park Sanssouci gefunden werden – handeln Sie als Potsdamer im Geiste.

Ralf

Claude Monet in Potsdam

Kommt nach Potsdam – hier gibt’s was zu sehen

ok, dass war ja eigentlich klar, aber jetzt gibt es eben MEHR zu sehen – das Barberini ist eröffnet und hat jetzt schon  100.000 Besucher begrüßt.

Claude Monet
Claude Monet

 

Claude Monet auf einer Aufnahme von Nadar aus dem Jahr 1899 - gemeinfrei
Claude Monet auf einer Aufnahme von Nadar aus dem Jahr 1899 – gemeinfrei

Im Moment gibt es 41 Werke von Monet und 14 Skulpturen von Rodin. Das Thema ist: “Impressionismus. Die Kunst der Landschaft” und es sind über 140 Arbeiten.

 

Öffnungszeiten: Täglich  11–19 Uhr
Dienstags  geschlossen

Informationen zum Barberini

Leitbild Potsdam – der Weg ohne Ziel

Leitbild Potsdam

Aufgeteilt in sechs Kapitel sind 26 Leitlinien für das Zusammenleben und die Entwicklung unserer Stadt festgehalten. Zusammen bilden sie in den nächsten zehn Jahren eine verbindliche Richtschnur für unser künftiges Handeln. Die Landeshauptstadt Potsdam ist damit gut gewappnet, um die auf uns zukommenden Herausforderungen, nicht zuletzt das rasante Wachstum der Stadt, zu meistern. „Wie wollen wir künftig in Potsdam miteinander leben?“ „Was soll unsere Stadt in zehn Jahren auszeichnen?“ Diese Fragen standen am Anfang der Erarbeitung des Potsdamer Leitbildes.

Hier zum nachlesen…

Kommentar

Zunächst einmal ist das ok! Man nimmt an,  dass man sich Gedanken über Potsdam macht, schreibt auf wie man Potsdam in 10 Jahren sieht und wo man hin will…

Was dann allerdings dabei herauskommt ist im besten Fall Phrasendrescherei. Von Visionen keine Spur, Ziele sucht man vergebens. Man schreibt nur den Status quo auf – das wars!

Wo sind denn nun die Ziele, die Visionen? Eine wachsende Stadt braucht Lösungen für wohnen, leben, arbeiten. Wie soll das in Potsdam aussehen, welche Wege will man einschlagen, genauer gesagt welche Projekte verfolgt man um diese Ziele zu erreichen?

  1. welche neuen Verkehrsprojekte verfolgt man (Straßen, Brücken, Tunnel, E-Mobilität, TRAM, E-Bus)
  2. welche Firmen und Zukunftsbetriebe will man in der Stadt anzusiedeln für Jobs und Steuereinnahmen (Produktion, Dienstleistung, Innovation?)
  3. wie modernisiert man die Verwaltung und in welchen Schritten (Onlineverwaltung?, Onlinerathaus?)
  4. wie sollen Wohnungen bezahlbar bleiben bzw. werden (Verzicht auf Steuern? Bauland günstig abgeben?)

Nichts davon findet man in dem Papier “Leitbild Potsdam” und es entspricht damit genau dem Zustand der Administration dieser Stadt – man hat einfach keinen Plan…

 

 

 

Tourismusabgabe in Potsdam? Am besten sofort…

…wenn es nach dem Rathaus Potsdam geht.

Zweiter Anlauf für Tourismusabgabe

Quelle: Bernd Gartenschläger MAZ Beitrag: http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Zweiter-Anlauf-fuer-Tourismusabgabe

Gutachter empfehlen in der „Tourismuskonzeption 2025“ eine Vertragsverlängerung mit der Pro-Potsdam-Tochter PMSG als Touristikpartner für Brandenburgs Landeshauptstadt und einen erneuten Versuch zur Einführung einer Tourismusabgabe für alle Gewerbetreibenden, die vom Fremdenverkehr profitieren.

Zum kotzen finden ich diesen erneuten Versuch von Jakobs & Co., die Potsdamer Turismusbranche auszubremsen.

Ich denke es ist wohl einmalig, aber es entspringt offensichtlich dem friesischem Gemüt des Rathauschefs, die Kuh die man melken will, zu schlachten. Nachdem die Beherbergungsunternehmen Potsdams seit 2015 die Bettenstreuer zahlen müssen und somit schon zur Kasse gebeten werden, soll es nunmehr noch ein Nachschlag sein?

Die Unfähigkeit der Genossen samt Rathauskoalition, für gute und deutlich höhere Einnahmen für die Stadt Potsdam zu sorgen, nämlich durch Anwerbung und Ansiedlung von Unternehmen, die in DIESER Stadt die Gewerbesteuer zahlen und nicht in München, Gütersloh oder Bonn, ist so offensichtlich, dass es einem schon wieder hochkommt…

Alle oder keiner

Quelle: PNN vom 06.02.2017 von Matthias Matern
Die Macher der neuen Tourismuskonzeption 2025 haben sie wieder ins Gespräch gebracht und nun wird erneut über ihre mögliche Einführung diskutiert: die Tourismusabgabe. Wie heißt es immer so schön? Totgesagte leben länger. In diesem Fall ein erfreulicher Umstand. Vielleicht gelingt es ja dieses Mal, für die Finanzierung der touristischen Infrastruktur Potsdams eine gerechtere Lösung zu finden – wenn man denn schon der Meinung ist, dass es ohne eine Abgabe nicht geht. Dass aber nur eine Branche, und zwar die Hotellerie, über die Bettensteuer ihren Beitrag leisten muss, ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Zumal ein großer Teil der Potsdam-Besucher nicht über Nacht in der Stadt bleibt, sondern nach erledigtem Sanssouci-Rundgang wieder Richtung Berlin abschwirrt. Ein Potenzial, das durch die Bettensteuer nicht abgeschöpft wird – denn manch einer kehrt vielleicht doch noch in der Innenstadt auf einen Happen ein oder kauft sogar noch ein kleines Souvenir. Keine Frage, von der Attraktivität Potsdams profitieren nicht nur die Hotelbetreiber. Wie groß letztlich der wirtschaftliche Effekt für den Friseursalon um die Ecke ist, darüber lässt sich sicherlich streiten. Dass die jetzige Lösung aber noch ungerechter ist, steht außer Frage. Entweder alle oder keiner!

 

Meine Meinung
Sowohl die Bettensteuer als auch Tourismusabgabe trifft die Falschen! Deshalb keine dieser Steuern! Für die touristische Infrastruktur braucht es keine hochsubventionierte  “Potsdam Marketing und Service GmbH”.

Die Bettensteuer zahlen ausschließlich die Touristen, die in Potsdam übernachten und die Tourismusabgabe hauptsächlich die Potsdamer Bürger, weil sie das ganze Jahr in dieser Stadt einkaufen und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die Touristen sind nach durchschnittlich 2,3 Tagen wieder weg.

Die jetzige Bettensteuer ist dabei aber noch die ungerechteste Form und straft quasie die Touristen ab, die so “dumm” sind und in der Stadt übernachten. Diese Übernachtungsgäste müssen sozusagen auch für die große Mehrheit der Tagestouristen mit bezahlen.

 

 

 

Rundfunkbeitrag

Kritik am Rundfunkbeitrag

Das öffentlich (un)rechtliche System!
Für etwa 95 Prozent der Menschen werde sich nichts ändern und die würden von der Umstellung auch nichts merken. So stand es in fast allen Kommentaren zum neuen Rundfunkbeitrag. Die Wahrheit sieht anders aus!
Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass dies nur eine beruhigende Pille sein soll, denn eins wird uns jetzt klar – Alle müssen zahlen. Wo bei der GEZ noch der Grundsatz galt, dass man ein Empfangsgerät bereit hält und man könne ja dies benutzen, gilt jetzt der Grundsatz – Alle müssen zahlen und viele -so auch wir- müssen doppelt zahlen.

Was bedeutet das aber für unser Hostel?

Nun, unabhängig davon, ob auf unseren Zimmern Empfangsgeräte stehen oder nicht, wir müssen zahlen, d.h. also am Ende müssen also unsere Gäste über den Logispreis zahlen und zwar, sofern es sich um Deutsche handelt, in der Regel zu 2. Mal, denn das 1. Mal zahlen sie ja bereits in der angemeldeten Wohnung.

Vermieter von Hotel- und Gästezimmern oder Ferienwohnungen zahlen:

  • Das jeweils erste Zimmer oder die erste Wohnung in einer Betriebsstätte ist beitragsfrei.

  • Für jedes weitere Zimmer oder jede weitere Wohnung fällt ein Drittel des Beitrags in Höhe von monatlich 5,99 Euro an.

  • Daneben ist die Zahl der Betriebsstätten, der Beschäftigten und der betrieblich genutzten Kraftfahrzeuge entscheidend.

Für unser kleines Hostel mit 8 Zimmern ergibt sich einen jährlichen Rundfunkbeitrag von 718,80 EUR die sich nun auf die Anzahl der Übernachtungen aufteilen und den Logispreis – neben der Bettensteuer – erhöhen.

Wir protestieren gegen dieses öffentlich (un)rechtliche System

…denn man bekommt den Eindruck, DIE können den Rachen nicht voll genug bekommen! ARD und ZDF haben 26600 Angestellte, über 100 Tochtergesellschaften, 22 TV-Sender und 64 Radioprogramme. Bei sportlichen Großveranstaltungen rücken die öffentlich-rechtlichen Sender stets gemeinsam an. 480 Mitarbeiter von ARD und ZDF berichteten z.B. von den Olympischen Spielen in London. Zum Vergleich: Das deutsche Team bestand aus 392 Sportlern. Quelle Bild

Unsere Forderung

  1. Weg mit der pauschalen Besteuerung. Wer privat oder gewerblich nachweist, dass er keine Empfangsgeräte bereithält und benutzt muss von dem Beitrag befreit werden!
  2. Keine Doppelsteuer – unsere Gäste zahlen ja bereits eine GEZ/Haushaltsabgabe und das unsere Auslandsgäste vor Fernseher sitzen habe ich noch nicht erlebt.
  3. Wenn es sich dann letzlich mit dieser Gebühr formal um eine Steuer handelt, dann muss diese auch beim Finanzamt eigezogen werden. Im Ergebnis fallen dann wenigstens tausende unnützer GEZ Arbeitsplätze weg und die Gebühr sinkt dann – haha

Du kannst helfen und hier mitmachen!

gebuehrenwucher.de | online-boykott.de | wir-alle-gegen-gez.de | e-recht24.de

GEZ/Rundfunkbeitrag komplett abschaffen 
Nette Meckerseite denkt der ein oder andere jetzt aber – schon mal daran gedacht wirklich etwas gegen diese Quasisteuer zu unternehmen?
Hier kann der mündige Bürger wirklich mal Protest machen sonst wird das nämlich nichts!

Fazit
Der Rundfunkbeitrag ist deutlich zu hoch, weil der Grundversorgungsauftrag mit dem gesetzlich definierten Programmauftrag durch zahlreiche Sendungen mit daraus resultierenden hohen Kosten wie Übertragungsrechte und höchsten Gagen einhergeht. Der ÖRR ist zu einer Versorgungsanstalt für Schlagersänger, Politiker und drittklassigen Schauspielern geworden.

Forderung
Reduzierung des Grundversorgungsauftrages auf den Wortinhalt “Grundversorgung”
Finanzierung aus dem öffentlichen Staatshaushalt (z. B. Niederlande) und damit Abschaffung der GEZ Köln

Potsdam – das hast du nicht verdient

Gut – zugegeben, es ist Winter und wer denkt jetzt schon an den nächsten Sommer? Wäre es nicht schön, wenn es in Potsdam Stadtmöblierungen, wie Bänke, öffentliche BBQ’s und Trinkwasserspender gäbe und wäre es nicht fantastisch, wenn in der Innenstadt die Benutzung des ÖPNV kostenlos wäre – für Alle?

Während sich in Potsdam, fast alle Parteien gegen eine Verbesserung der Lebensqualität in dieser Stadt stemmen und sich furchtbar einig sind, in den Dingen die man nicht machen kann – z.B. ein weiteres Freibad in Potsdam West – oder besser will, gibt es Städte auf  der anderen Seite der Erde, wo diese Dinge selbstverständlich sind – nämlich z.B. Perth in Australien.

In jedem Stadtteil gibt es mehrere Parks oder Freizeitflächen für die öffentliche Nutzung. Selbstverständlich überall mit ordentlichen Toiletten – an den Stränden mit Duschen und Umkleideräumen, mit Bänken und Sitzgruppen, mit Abfalltonnen und Wertstofftrennern, mit tollen Sport- und Spielanlagen für Kinder und meistens auch mit großzügigen Parkplätzen – alles natürlich kostenlos und sorgsam gepflegt. Es geht sogar soweit, dass es kostenlose öffentliche Golfplätze gibt. Nun liebe Potsdamer Stadtpolitiker, auf letzters kann man ja verzichten…

 

Bettensteuer

Übernachtungssteuer – Bettensteuer

Beherbergungsbetriebe in Potsdam müssen ab 01.10.2014 vom Übernachtungspreis fünf Prozent an die Stadt abführen. Dienstreisende Personen mit Nachweis sind von dieser (Straf)Steuer befreit. Die Stadt will aus dem Potsdamer Tourismus Kapital schlagen. Man verspricht sich nach eigener Schätzung etwa eine knappe Million Euro im Jahr. Die genaue Definition für Beherbergungsbetriebe in Potsdam lautet:

Einen Beherbergungsbetrieb unterhält, wer vorübergehende Beherbergungsmöglichkeiten gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Beherbergungsbetriebe im Sinne von Absatz 1 Satz 1 sind insbesondere:
1. Hotels, Gasthöfe und Pensionen, die jedermann zugänglich sind,
2. Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, wie Jugendherbergen, Erholungs- und Ferienheime, Ferienhäuser und -wohnungen,
3. Campingplätze (abgegrenzte Gelände, die jedermann zum vorübergehenden Aufstellen von mitgebrachten Wohnwagen, Wohnmobilen oder Zelten zugänglich sind),
4. Schulungsheime, die nach Einrichtung und Zweckbestimmung dazu dienen, Unterricht außerhalb des regulären Schul- und Hochschulsystems anzubieten und überwiegend der Erwachsenenbildung dienen.

Alle Buchungen am 01.10.2014 werden dann zusätzlich mit der Übernachtungssteuer ausgwiesen. Reservierungen vor diesem Termin sind von der Bettensteuer befreit.

Die Potsdamer Beherbergungsbetriebe empfinden die Übernachtungssteuer als eine Strafsteuer

Warum gab es 2010 die Mehrwertsteuersenkung?

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland steht in einem harten globalen Wettbewerb. In 23 von 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union galten bereits seit langem reduzierte Sätze für Übernachtungen. Im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2010 der Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen von 19 auf 7 Prozent gesenkt auch um sich dem europäischen Markt anzupassen. Alle touristischen Mitbewerber Deutschlands gewähren ihrer Beherbergungsbranche reduzierte Mehrwertsteuersätze: Schweiz (3,8%), Österreich (10%), Portugal (6%), Frankreich (7 %), Spanien (10 %) oder Niederlande (6%) – um nur einige zu nennen. Nach Deutschland hat auch Lettland die Mehrwertsteuer für Hotels gesenkt. Die reduzierte Mehrwertsteuer ist in Europa also nicht die Ausnahme, sondern der Normalfall. Leider wird dieser Umstand immer nur als Vorteil für die Hotels gesehen, Tatsache aber ist, dass die Mehrwertsteuer in voller Höhe abgeführt werden muss und es kommt ja vor allem dem Gast zugute, denn die Gäste zahlen die Mehrwertsteuer in ihrem Übernachtungspreis. Der ermäßigte Steuersatz von 7 % soll den Endverbraucher bei bestimmten Umsätzen entlasten. Diese Umsätze beziehen sich (bis auf manch Fragwürdige) fast ausschließlich auf Lebensmittel, also Dinge für unmittelbare Grundbedürfnisse. Folgerichtig, denn der Schlaf ist auch ein Grundbedürfnis des Menschen, ist die MwSt.-Anpassung absolut nachvollziehbar! Das die FDP dafür nicht die richtigen Worte fand und ein Mövenpick Problem auftauchte ist das Problem der FDP, ändert aber nichts an der Richtigkeit dieser Entscheidung.

Die Retourkutsche

Die daraus resultierenden Steuerausfälle wollen nunmehr zahlreiche Kommunen und Städte durch die Einführung einer „Bettensteuer“, teilweise „Kulturförderabgabe, Citytax u.v.a. Phantasienamen“ bezeichnet, kompensieren. Potsdam macht da leider keine Ausnahme. Das Beherbergungsgewerbe – nicht nur in Potsdam – hat aber nach 4 Jahren – seit 2010 – mit einer kumulierten Inflationsrate von 9% und mit weit stärker steigenden Energie- und Lohnkosten keinen Spielraum mehr und so wird letzlich die (Straf)Bettensteuer direkt den Übernachtungspreis beeinflussen. Der Gast muss also tiefer in die Tasche greifen und sollte die Anhebung der MwSt. auf 19% nach der nächsten Wahl auch wieder erfolgen, wird es für alle ziemlich bitter…

Die Ausnahme

Lt. Übernachtungsteuersatzung der Stadt Potsdam gilt: Das Vorliegen beruflicher Gründe für eine Übernachtung, ist durch den Übernachtungsgast gegenüber dem Beherbergungsbetrieb glaubhaft zu machen. Soweit mehrere Personen die Übernachtungsleistung in Anspruch genommen haben, ist der berufliche Aufwand für jede Person gesondert glaubhaft zu machen. Dieses kann unter anderem durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachgewiesen werden. Dieses “Vorliegen beruflicher Gründe für eine Übernachtung” ist sehr viel weiter gefasst, denn schon der Begriff Dienstreise umfasst schließlich:

  • Fahrten zu Kunden oder Lieferanten und zu Dienstbesprechungen
  • Teilnahme an fachlichen Tagungen, Kongressen, Seminaren oder zur beruflichen Weiterbildung
  • Besuch von Messen und Ausstellungen im Interesse der Firma
  • Exkursionen und Klassenfahrten bei Lehrkräften
  • Feldarbeiten und andere Forschungsreisen bei Wissenschaftlern
  • sonstige Außendienste (z. B. im Bauwesen, zur Erstellung von Gutachten, bei Beobachtungs- und Messkampagnen usw.)
  • befristete Abordnungen an andere Behörden bei Beamt(inn)en oder andere Unternehmen bei Angestellten.

Was daraus folgt ist klar, eigentlich kann erst an der Rezeption der endgültige Übernachtungspreis festgelegt werden – mit oder ohne Bettensteuer. Dies ist aber ein klarer Verstoß gegen die Preisangabenverordnung. Dennoch sind wir verpflichtet worden unsere Preise als Endpreise darzustellen mit dem Ergebnis, dass alle Steuern inkl. sein müssen.

Die Folgen

Steuerschuldnerin bzw. Steuerschuldner ist der Betreiber eines Beherbergungsbetriebes – er schuldet die Steuer – also ich. Ich muss also zur Prüfung der Angaben in der (Bettensteuer)Erklärung der zur Erhebung der Abgabe zuständige Stelle der Landeshauptstadt Potsdam auf Anforderung sämtliche bzw. ausgewählte Nachweise (z. B. Rechnungen, Quittungsbelege) über die Beherbergungsleistungen für den jeweiligen Veranlagungszeitraum im Original vorlegen.

Diese zusätzlich steuertechnische Verwaltungsarbeit sollen die Beherbergungsbetriebe in Zukunft für die Stadt Potsdam leisten. Ein Monster, dass den Hirnen oder was da in den Köpfen von Politikern ist, entsprang und in seiner Durchführung alles andere als einfach ist. Allein die Berechnung der Übernachtungssteuer ist mit professioneller Reservierungssoftware nur über Umwege möglich und erfordert deutlich höheren zeitliche Aufwand beim check in und nachfolgenden Abrechnungen.

Dies kann und werde ich nicht leisten! Es wird von mir keinerlei Prüfung von Ausnahmeregeln bei den Gästen geben. Alle Gäste zahlen die Übernachtungsabgabe, die im Logispreis enthalten ist bzw. extra ausgewiesen wird, eine differenzierte Bewertung der Gründe für eine Übernachtung werde ich nicht erfragen – ich habe dafür keine Zeit und es geht mich schlicht nichts an, warum jemand im Quartier Hostel übernachtet. Aus diesem Grund werde ich hier auch kein Downloadformular, zur Vorlage im Hostel für Geschaftsreisende, bereit stellen. Allerdings werde ich ein Rückerstattungsformular bereit stellen, dass zur nachträglichen Steuererstattung direkt bei der Abt. Steuern der Stadt Potsdam eingereicht werden kann (Der Nachweis kann noch innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Frist zur Einreichung der Steuererklärung nachgereicht werden. Die Prüfung ist bei Inanspruchnahme der Übernachtungsleistung durch mehrere Personen für jede Person gesondert vorzunehmen.). Die Stadt muss dann die Steuer zurück erstatten. Ich bin gespannt, wie sie dann selbst mit diesem bürokratischen Ungetüm zurecht kommen…

Rückzahlung

Wer die Bettensteuer wieder haben möchte wendet sich also mit seiner Rechnung nebst dem entsprechenden Übernachtungsgrund in Potsdam, vertrauensvoll und hoffentlich stinksauer, an die Stadt Potsdam – Rathaus – Tel. 0331/2891434 steuern@rathaus.potsdam.de. Dort wird man sich sehr über die vielen Direktkontakte mit unseren Potsdamer Gästen freuen…

Die Formulare gibt es hier…

Ralf Dammann – Quartier Potsdam Hostel – seit 2009

Bewertungen

Liebe Freunde, liebe Gäste vom Potsdam Hostel

Ihr hattet einen Aufenthalt im Quartier Potsdam Hostel?

Wir bedanken uns für den Besuch und freuen uns besonders, wenn Ihr Euch bei uns wohlgefühlt habt – denn dann haben wir alles richtig gemacht. Bitte sagt es auch unseren zukünftigen Gästen und sagt es z.B. google (das geht am einfachsten, wenn man eine gmail Adresse hat) oder teilt Eure Meinung z.B. mit Tripadvisor oder macht eine  Hotelbewertung auf trivago Wenn etwas nicht in Ordnung war, bitten wir hier um Eure Kritik.

Eine Bitte – über Geschmack soll man nicht streiten und denkt bitte daran, dass es den Begriff “Preis-Leistungsverhältnis” nicht umsonst gibt ;-).
Ein großes DANKESCHÖN, dass Ihr Euch überhaupt die Zeit für eine Bewertung nehmt,  denn leider schreibt man ja oft nur dann freiwillig etwas, wenn einem was nicht gefallen hat.

Danke für den Besuch
Danke für den Besuch

Google Bewertungen

Quartier Potsdam Hostel
Reviewed from Google

4.7 out of 5 stars

Wiesław Jania
Wiesław Jania

5 out of 5 stars

posted 8 months ago

A chamber hostel in a quiet area, close to the Sanssouci Park and Palace - for us it was perfect because we planned mainly sightseeing. The room with the garden view was very comfortable and spacious. It had a fully equipped bathroom and kitchenette (without equipment) with a shelf and sink. The hostel has a fully equipped kitchen (stove with oven, microwave, refrigerator, coffee maker, crockery, cutlery ...) and a dining room, where guests can leisurely eat all the prepared meals.
Wifi works fairly good with a short cuts.
Everything was well prepared and clean.

Mr. Ralf professionally runs the place,he is communicative and competent and at the same time does not interfere with the privacy of guests.

Stefaan de Buysscher
Stefaan de Buysscher

5 out of 5 stars

posted 9 months ago

We felt welcome and at home from the moment we registered with the Herbergsvater. The surroundings of this hostel are magnificent, next to a beautiful church, across an antique brewery and 1 minute's walk away from park Sanssouci. To visit Berlin, and then come back to this quiet, peaceful place, is just the perfect combination. I, personally, enjoyed the host's historical and political knowledge, which gave me an interesting background to the observations I had made during the day, in Berlin and Potsdam.

Sally Cooke
Sally Cooke

5 out of 5 stars

posted 8 months ago

Excellent, quiet, comfortable, reasonably priced place to stay. Walking distance of Schloss and Park Sans Souci. Bikes for hire if you want to explore further. Clean and well organised. Recommended.

Potsdamer Impressionen

Potsdamer Impresionen – die Kraft der Bilder

wir wissen doch alle, schon einige Sekunden der Betrachtung reichen aus um sich ein Bild zu machen – das gilt für Personen und erst recht für Landschaften, Städte, Objekte, für Kunst und vielen mehr…