Wir zahlen nicht!

Die Strompreise sind zu teuer, soviel steht fest! Wenn Du nicht zahlen kannst oder willst erkläre dich bereit zum Streik!


Wir zahlen nicht!  kämpft als Streikinitiative gegen die enorm gestiegenen Energiepreise. Das Mittel – ein Zahlungsstreik gegen die Stromkonzerne.
Man will schnell 1.000.000 erreichen und dann soll der Strompreis selbst in die Hand genommen werden, indem die monatliche Abschlagszahlung minimiert oder nicht gezahlt wird. Der Grund: Strom ist Gemeingut und sollte  ohne Gewinne für Konzerne und ohne Schaden für das Klima erzeugt werden.
Die Forderung:
ein Verbot von Stromsperren
ein Bruttostrompreis von 15 ct/kWh
die Vergesellschaftung der Energieversorgung
und das Ziel – 100 % erneuerbare und dezentrale Energie

So ist es auf der Website von Wir zahlen nicht! zu lesen und man erklärt auch wie und warum.

Das WIE ist einfach und könnte sehr wirkungsvoll sein, weil die Stromkonzerne, allein auf Grund der Masse von Zahlungsverweigerern nicht mehr handlungsfähig sind:

„Sobald wir eine Million Menschen sind, werden wir gemeinsam in den Zahlungsstreik treten. Das bedeutet, dass wir ab einem bestimmten Datum die Abschlagszahlungen bestreiken.
Der Zahlungsstreik wird dabei in zwei Etappen stattfinden:
1) Wir bezahlen nicht mehr den regulären Strompreis, sondern nur noch einen Abschlag in Höhe von 15 ct/kWh. Das entspricht dem Preis für Strom aus erneuerbaren Energien und einer vergesellschafteten Energieversorgung. Wer keine 15 ct/kWh zahlen kann, soll den Betrag aus unserem Soli-Topf erhalten.
2) Wenn trotz des Streikes nichts passiert, gehen wir noch einen Schritt weiter und stellen unsere Abschlagszahlungen schließlich komplett ein.
Damit der Zahlungsstreik gelingt, müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden: Als erstes solltest du dein Lastschriftmandat kündigen. Das kannst du sofort tun und setzt dich damit keinem Risiko aus. Dein Anbieter wird dir nun Rechnungen schicken, die du z.B. per Dauerauftrag begleichen kannst.
Wenn wir den Zahlungsstreik ausrufen, kannst du den Dauerauftrag ganz ändern bzw. einstellen. Bei unterschiedlichen Banken gelten unterschiedliche Fristen für die Änderung eines Dauerauftrages. Informiere dich rechtzeitig darüber, wie es bei deiner Bank funktioniert!“

Und auch das WARUM wird uns nochmal deutlich gemacht, denn warum ist der Strom eigentlich wirklich so teuer?

„Der durchschnittliche Strompreis setzt sich im wesentlichen aus drei Komponenten zusammen. Das sind der Preis für die Stromerzeugung (44,2 %), der Preis für die Netzentgelte (24,7 %) sowie Steuern und Abgaben (u.a. 16 % Mehrwertsteuer, 6,3 % Stromsteuer und 8,9 % sonstige Abgaben).

An der Strombörse bestimmt der Erzeugerpreis für die teuerste Energiequelle den Gesamtpreis für die Stromerzeugung (Merit Order). Aktuell ist Strom aus Gas am teuersten, aber mit nur etwa 10% sind Gaskraftwerke an der Stromerzeugung beteiligt. Erzeuger, die Strom aus vergleichsweise billigen Produktionsquellen herstellen, also aus erneuerbaren Energien, Kohle oder Atom, erhalten somit für ihren Strom auch den Gaserzeugerpreis, obwohl sie selbst viel geringere Produktionskosten hatten. Dadurch kommt es zu massiven Übergewinnen.

Aber bereits jetzt wird der größte Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen und diese Produktionskosten aus neueren Anlagen liegen bei rund 7,5 ct/kWh.“

Quelle: https://wirzahlennicht.info/

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