Potsdam – wie eine absteigende Kleinstadt

„Unter Zwergen scheint auch eine Gestalt von durchschnittlichem Wuchs wie ein Riese zu sein, der gar nicht zu dieser Schar passen will. So ist es auch mit Potsdam“

Luftbild Potsdam Nikolaikirche
Luftbild Potsdam Nikolaikirche – Blickrichtung Berliner Vorstadt

Das ist das Ergebniss einer bundesweiten Studie des „manager magazin“.
Potsdam landet dabei in einem Topf mit etwa 500 überwiegend kleinen Städten mit negativen Zukunftsaussichten.

Und weiter, „Tatsächlich wird Potsdams Wirtschaftsstruktur von Verwaltung, Bildung und Gesundheit dominiert. Verarbeitendes Gewerbe gibt es in der Stadt kaum. Doch gerade in diesem Bereich findet die höchste Wertschöpfung statt. Die Folge – die Produktivität in Potsdam ist unterdurchschnittlich“.

Quelle: pnn.de

Kommentar

Was daraus folgt ist klar! Die Durchschnittseinkommen sind niedrig und auch die Einnahmen der Stadt, denn wo kein Gewerbe ist, ist auch nichts zu besteuern. Potsdam hat seit einem Vierteljahrhundert seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wenn Potsdam nicht in die Beteutungslosigkeit abrutschen möchte braucht es dringend einen Politikwechsel. Potsdam muss zu einer modernen Stadt werden und darf nicht zu einem „Barockmuseum“ reduziert werden. Die Stadt muss klug handeln und muss die Zukunft im Blick haben ohne die Vergangenheit zu vernachlässigen. Lippenbekenntnisse nützen nichts mehr – es muss gehandelt werden.

Meint der Herbergsvater

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